Leonhards Blog

Ausflug zum Represa de Prado

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Hola!

Am vergangen Wochenende sind meine Mitfreiwilligen und ich zu einem Stausee gefahren. Das Wochenende war nämlich ein langes Wochenende. Denn das Coole hier in Kolumbien ist, dass wenn es einen Feiertag gibt, der immer auf einen Montag verschoben wird. So entsteht bei jedem Feiertag immer ein langes Wochenende. Enspannte Sache! An diesen Wochenenden wollen aber leider auch alle Kolumbianer raus aus Bogotá um zu Familien, Verwandte in den wärmeren Gebieten zu fahren oder einfach nur etwas zu reisen. Das wollten wir auch tun, sodass ich am vergangenen Samstag nach meiner Arbeit in Kennedy mich aufmachen wollte.

Aber leider ist es nicht ganz so leicht. Sehr viele Leute reisen hier in Bussen, da es in Kolumbien so gut wie keine Eisenbahn gibt. Der Plan war, erst nach Ibagué zu fahren, wo die anderen Freiwilligen schon eingetroffen waren und dann am Samstag, zum Stausee aufzubrechen. Soweit so gut. Leider war das Terminal der Busse voll mit Leuten und ich stellte mich in der Schlange eines Busunternehmens an. Leider bewegte sich diese Schlange gar nicht, da es keine freien Busse gab. Also entschied ich mich für das einzige Busunternehmen, das an einem langen Wochenende keine Schlange hatte, „Rápido Tolima“. Naja man sagt von ihnen, dass sie sehr alte Busse haben und die meisten Unfälle haben. Viele Kolumbianer vermeiden „Rapido Tolima also“. Naja, ich wollte einfach schnell in Ibague ankommen und ich habe es mehr oder weniger schnell geschafft! 😉

Für unsere Reise nach Prado hatten wir nichts geplant, also wir hatten keine Unterkunft gebucht. Bei dem ersten Hotel, wo wir ankamen, war kein einziges Zimmer mehr frei. Da standen wir da. Da die Hotels/ Unterkünfte nur mit Booten zu erreichen waren, wär das Hin und her fahren sehr aufwendig gewesen. Gott sei dank halfen uns die Leute der Rezeption und telefonierten mit einer anderen Unterkunft, die gerade ein Zimmer für uns freibekommen hatten.

Am Ende hatten wir ein großes Zimmer für uns, einen Pool, Hängematten und die Natur. Zeit zum entspannen, ein paar Kartenspiele und eine kleine Wanderung in den Bergen für eine atemberaubende Sicht auf den See:

Es war echt schön. Was nicht so schön war, war die Rückfahrt am Montag, dem festivo, von Ibagué nach Bogotá. Ich war um 17 Uhr im Terminal in Ibagué, musste zwei Stunden warten und bin dann um 19 Uhr in einem Bus de Firma „Rápido Tolima“ eingestiegen 😀 und bin erst in Bogotá um 2 Uhr nachts angekommen. Also 7 Stunden im Bus für eine Strecke, die normalerweise 3 Stunden dauert.

Die Lektion, die mir erteilt wurde, ist klar! Ich werde nicht mehr an einem Feiertag zurückkehren, weil die ganze Welt an diesem Tag nach Bogotá zurückfährt.

Aber gut bis auf dieses Erlebnis, war es ein echt cooles Wochenende.

Hasta pronto!

Leo 🙂

boda colombiana – kolumbianische Hochzeit!

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Heute nur kurz! Matthias und Tania haben am vergangenen Freitag geheiratet! Tania war auch mal Freiwillige in Aachen und hat in der Zeit Matthias kennengelernt. Und nun hat die Hochzeit hier in Kolumbien stattgefunden! Zivil beim Notar mit Unterschriften und nachher wurde ordentlich mit der ganzen Familie und Freunden, gutem Essen, Getränken und Musik gefeiert. Beim Notar durften nur 6 Leute neben dem Brautpaar in dem Trauungsraum sein + einem offiziellem Fotograf. Der war ich! Ich hatte nämlich genau an dem Tag meine neue Kamera aus Deutschland bekommen, die mir Pilar mitgebracht hatte, die gerade ihr freiwilliges soziales Jahr in Aachen beendet hatte. Also habe ich gleich ordentlich Fotos gemacht. Ich wurde dem Notar, als offizieller internationaler Fotograf aus Deutschland vorgestellt und durfte bei der Trauung beiwohnen.

Wie ist es hier so?

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Hola, que tal?

Ja in dieser Stadt da oben lebe ich!

Ich meld mich mal wieder, denn ich schulde euch noch den schon versprochenen Blogeintrag über mein Leben hier, die Arbeit und meine generelle Situation in Bogotá. Da ich viele Fragen bekommen habe, wie ist es da so? Wie sind die Leute? Was mache ich? Wie ist Sicherheitssituation in Bogotá etc., möchte ich euch heute meine Sicht zeigen.

In dem ersten halben Jahr werde ich mit Mario, einem Sohn meiner Chefin, zusammenwohnen. Wir wohnen relativ zentral in Palermo. Die Wohnung bietet alles, was man braucht außer eine Waschmaschine:D. Aber dafür habe ich schon eine Lösung gefunden und wasche jetzt meine Wäsche bei Mario’s Bruder Manuel, der direkt um die Ecke wohnt. Die Wohnung ist aber echt cool. Wo wir bei Distanzen und Nähe sind, es ist ein wirklicher Segen, wenn man nah beinander wohnt, denn die Distanzen sind unglaublich in Bogotá. Es ist halt einfach eine riesengroße Stadt. Zu meiner Arbeit in Kennedy, einem Stadtviertel von Bogotá mit mehr als 2 Millionen Einwohnern, brauche ich mehr als eine Stunde, nach Ciudad Bolivar 1 Stunde 30.

Palermo ist ein sichereres Viertel in Bogotá und liegt nicht weit entfernt vom Stadtzentrum. Das ist ziemlich praktisch, denn unser Büro von meiner Organisation liegt im Stadtzentrum, wo wir von Dienstag bis Freitag die Workshops vorbereiten. In Moment habe ich noch Sprachunterricht mit Florentin, der meistens auch im Oficina stattfindet. Dessen Freundin hat vor kurzem ein vegetarisch peruanisches Restaurant eröffnet, wo man für umgerechnet vier Euro ein ausgezeichnetes Menu mit Getränk und Nachtisch bekommt. Da gehe ich gerne mal hin. Generell ist Essen gehen hier viel öfter an der Tagesordnung als in Deutschland. Einige Kolumbianer sagen, dass man für den Preis für eine Mahlzeit, nicht kochen könnte. Vielleicht ist es auch Bequemlichkeit oder einfach zu wenig Zeit. Wenn man in Deutschland vielleicht dann zu Tiefkühlprodukten wie Tiefkühlpizza greift, geht man in Kolumbien einfach essen. Tiefkühlprodukte gibt es viel weniger und werden auch eigentlich nicht benutzt. Das Gute ist dabei aber, dass man günstig und gut essen kann. Das Essen ist hier generell sehr fleischlastig, aber ich versuche nicht so oft Fleisch zu essen. Ansonsten ist das Essen hier überwiegend lecker, viel mit Reis und Fleisch. Aber hier in Bogotá gibt es sehr viele Alternativen, sodass man sich auch locker vegetarisch ernähren könnte. Zahlreiche Früchte, von denen ich vorher noch nie gehört habe. Sie isst man aber eher nicht so, sondern sie werden meistens in Jugos verarbeitet, die aber super lecker sind und die man bei mir um die Ecke frisch und günstig kaufen kann.

Zu Bogotá:

Ja, Bogotá ist eine Großstadt mit mehr als 8 Millioneneinwohnern und bringt viel Verkehr mit sich und auch Stau. Die Luft an den Hauptstraßen möchte man eigentlich auch nicht so gern einatmen. Das hat mir am Anfang auch nicht so gefallen beziehungsweise gefällt mir natürlich immer noch nicht. Aber ich habe Bogotá jetzt schon zu mögen gelernt. Denn Bogotá beherbergt eine ungemeine Vielfalt von Menschen und von Möglichkeiten, Aktivitäten zu mache,n und auch Grünflächen, die Erholung versprechen. Ich hatte ja schonmal in einem meiner Artikel, den Campus von der Universität Nacional angesprochen. Dieser bietet Grünflächen und kostenlose Kurse zu Yoga etc. an. Dann wär da noch der große Park Simon Bolivar mit einem See, botanische Garten. Es gibt ein großes Feuchtgebiet, das zu Bogotá gehört. Da Bogotá im Osten durch die Berge begrenzt ist, die Naturgeschutzgebiet sind, gibt es auch da die Möglichkeit sich mal zu erholen, Fahrrad zu fahren oder den Monserrate zu besteigen.

Letzte Woche Mittwoch war mein Geburtstag. Dafür kamen Pia, Amelie und Henrik nach Bogotá und wir hatten ein kleines Fest, inclusive deutschem Apfelkuchen, einem neuen Sandwichtoaster 😀 und einer abschließender Fiesta in einem Club von Bogotá mit vielen Leuten, aus meiner Organisation, die Geschwister von Mario, Nelly, meiner Chefin… Es war mega cool. Die zwei Tage darauf habe ich mit den Frewilligen viel unternommen. Aber das wird jetzt viel zu viel, alles zu erzählen. Ich lasse lieber Bilder sprechen:

Dann war ich noch mit Florentin im Páramo, einer Vegetation in den Tropen, direkt hinter den Bergen von Bogotá, etwa eine halbe Stunde mit dem Bus. Während der 6 stündigen Wanderung sind wir keinem einzigen Menschen begegnet. Ich habe es genossen! Seht, faszinierend! Das Wasser hier ist wirklich sauber. Ich habe es probiert und es war wirklich schön frisch und gut.

Nochmal zu Bogotá:

Ich fühle mich ziemlich sicher in Bogotá. Auch wenn man in den öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Stadt auf seine Sachen achten muss, was sich zu anderen Großstädten auch nicht unterscheidet. Nachts muss sollte man doch aber immer die Augen aufhalten und die Leute beobachten, und je nachdem seinen Weg ändern, um nicht ausgeraubt zu werden. Ein Taxi zu nehmen, wird hier aber immer empfohlen. Taxi fahren ist hier im Vergleich zu Deutschland extrem billig. Bisher ist mir aber noch nichts passiert und war bisher noch nie in einer brenzligen Situation. Ich bin auch schon einmal nachts um ein Uhr 20 Minuten alleine nach Hause gelaufen. Da war mir schon ein bisschen mulmig, aber es war alles cool. Das nur mal, damit ihr ein kleinen Eindruck bekommt. Das hängt hier aber sehr stark vom Viertel ab. Ich wohne in einem sicheren Viertel. Aber die Unterschiede in Bogotá von Arm und Reich sind sehr groß. Die Wohlhabenden leben fast wie Europäer, mit eigenem Auto etc.. Doch ist der Unterschied zu den Armen sehr groß. Oft nur wenige Meter weiter herrscht starke Armut. Es gibt Viertel, wo mir gesagt wurde, dass ich da nicht hingehen soll. Es gibt auch viele Leute, die sehr hart arbeiten, aber fast kein Auskommen haben. Es soll auch über 10000 Obdachlose in Bogotá geben, was eine enorm große Zahl ist. Ihnen begegnet man auch oft im Alltag. In der Regel aber sehr friedlich.

Die Menschen hier sind aber unglaublich und nett und wirklich offener als in Deutschland. Apropro Menschen, wie lerne ich eigentlich Freunde und neue Leute kennen? Zum Beispiel im Event Dame tu lengua, was so viel heißt wie: „Gib mir deine Sprache“ Das ist ein cooles Event, wo man mit vielen Leuten aus verschiedenen Ländern ins Gespräch kommt und meistens in einer Fiesta endet, aber auch Salsa Kurse, Kochkurse etc.. Ich habe schon einige Kolumbianer kennengelernt, die Deutsch lernen wollen. Das ist für den Anfang eine gute Gemeinsamkeit, dass wir beide eine fremde Sprache erlernen wollen. So ergeben sich Kontakte. Richtig coole Sache!

Zu guter Letzt: Meine Arbeit

Meine zwei Arbeitsorte sind Kennedy und Ciudad Bolivar, zwei Stadtviertel in Bogotá. Von Dienstag bis Freitag bereiten wir Workshops vor, die wir immer Samstag mit den Kindern machen. Aktuelle Themen, die wir gemacht haben sind Energie, Wasser, Kontamination, Biodiversität, Umweltbewusstsein etc.. Dabei unterstütze ich, gestalte Ideen mit, führe Experimente mit den Kindern durch. Den genauen Plan meiner Arbeit haben wir noch nicht ausgearbeitet, aber ich denke, dass ich in Zukunft mit dem Englisch Unterricht beginne.

So, jetzt ist es geschafft. Es ist länger als erwartet geworden. Aber danke für euer Interesse. Jetzt hört ihr erst mal eine ganze Weile nichts mehr von mir! 😀

Nein, mal sehen 😉

Que te vaya bien! Man sieht sich! Macht´s gut! Hasta Pronto!

El papa en Colombia! – Nichts los im Zentrum?

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Servus, ich meld mich mal wieder aus Kolumbien! 🙂

Jetzt sind schon wieder mal eben zwei Wochen vergangen. Da ich viele Fragen von Euch bekommen habe, möchte ich euch heute etwas über das Leben, meine Arbeit und die generelle Situation erzählen.

Aber zuerst: „El papa en Colombia!“ Gestern und heute hat der Papst in Bogotá vorbeigeschaut. Ein Wahnsinn, der sich hier in Bogotá abgespielt hat. Gefühlt fast alle Leute waren heute nicht arbeiten, sondern auf der Straße oder auf dem Simon Bolivar Platz, um dem Papst zu zujubeln. Das metroähnliche Bussystem Transmilenio fuhr praktisch alle Haltestellen in der Innenstadt nicht an und sonst riesige Hauptverkehrsstraßen waren innenstadtnah gesperrt. Ein seltsames Schauspiel, dass Bogotá wahrscheinlich nur äußerst selten zu gesehen bekommt. Auch wenn die Leute hier in den Köpfen völlig aufgeregt und voller Freude auf dem Papst waren, habe ich die Innenstadt von Bogotá noch nie so ruhig und auf irgendeine Art entspannend erlebt. Keine Autos, keine Busse mit schwarzen Abgasen – Ruhe.

Ich wollte nicht unbedingt den Papst sehen, nur um ihn einmal gesehen zu haben. Aber ja ich habe ihn gesehen! 😀 Aber mehr oder weniger nebenbei, denn der Papst fuhr mit seinem Papst Mobil, wenn auch sehr schnell, direkt an unserem Office vorbei. Ich hatte zu der Zeit Spanischunterricht. Doch ich wusste, dass der Papst am Office vorbeifahren würde. So konnten wir ihn wunderbar aus dem Fenster sehen. Die Leute versammelten sich so an den Straßenseiten, wie es bei uns an Karneval der Fall ist. Nur warteten die Leute nicht darauf die Süßigkeiten der kommenden Wagen zu fangen, sondern dem Papst für wenige Sekunden zu zuwinken.

Es war cool zu sehen, wie sich eine so große Stadt verändert bei einem so bedeutenden Event für Kolumbien.

Zum Beitragsbild „El papa en Colombia! – Nichts los im Zentrum?“: Kurz nachdem der Papst vorbeigefahren war, war die Innenstadt wie leer gefegt. Nur noch sehr wenige Leute waren zu sehen, deutlich weniger als an einem normalen Tag.

Damit der Artikel nicht zu lang wird, mache ich einen neuen Artikel für Arbeit und das Leben hier auf.

Hasta luego!

Leo

PS: Sorry für die schlechte Bildqualität. Die Fotos sind mit meinem alten Handy aufgenommen. Ich werde mir demnächst hier eine Kamera kaufen.

In der niemals schlafenden Stadt Bogotá zu Ruhe kommen? Möglich!

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Hola! liebe Freunde und Interessierte,

inzwischen sind schon wieder ein paar Tage vergangen und es ist einiges passiert. Ich habe eine weitere Einsatzstelle, wo es Musikunterricht gibt, in Ciudad Bolivar kennengelernt. Mein Spanischunterricht hat Dienstag begonnen mit Florentin, einem Deutschen, der eigentlich Deutsch Unterricht an der Universidad gibt und schon drei Jahre in Südamerika lebt. Der Unterricht ist zwar relativ planlos, dennoch lerne ich viel und der Unterricht hat bisher immer viel zum Lachen gehabt. 😉 Ich bin guter Dinge, dass mein Spanisch besser wird. Bisher kann ich mich schon relativ gut verständigen, auch wenn ich Gespräche noch nicht verfolgen kann.

Na gut, das erstmal kurz zur Gesamtsituation, aber eigentlich wollte ich Euch von dem heutigen interessanten und abwechslungsreichen Tag erzählen:

Hoy

Wie kommt man eigentlich zur Ruhe in einer Stadt, mit tosendem Verkehr und Lärm neben dem stressigen Alltag? Heute habe ich zwei totale Gegensätze von Bogotá kennengelernt, Stress und absolute Ruhe aber lest:

Ich durfte heute eine ideale Möglichkeit zur Erholung vom Alltag kennenlernen. Heute Morgen bin ich um 6 Uhr aufgestanden, um mich dann mit Ariadna zu treffen und zum Campus der Universidad Nacional zu gehen. Wir hatten vor, bei einem kostenlosen Yoga Kurs auf dem Campus mitzumachen. Der Campus der Nacional ist sehr groß und liegt inmitten Bogotá neben einer der Hauptstraßen. Auf dem Campus gibt es viele Bäume und Wiesen, also lagen wir dann später auf dem Bauch oder auf dem Rücken auf dem nassen Grass inmitten von Bogotá, um Yoga zu machen. Zwei Stunden lang haben wir mit einer Gruppe im Kreis Yoga auf dem Gras gemacht. Es war eine richtig coole Erfahrung und mir hat dieser totale Kontrast zu Bogotá’s Alltagsleben sehr gefallen. Ich habe vor jetzt jede Woche beim Yogakurs der Nacional mitzumachen, um etwas Abwechslung zu bekommen.

Aber dann war es mit der Ruhe auch vorbei, als ich mit dem Transmilenio, dem großen Bussystem in Bogotá, zur Calle 100 gefahren bin, um mich dort mit Florentin zu treffen und einem kolombianischen Pass für Ausländer zu beantragen. Soweit so gut, beantragt, Fotos gemacht, Fingerabdrücke abgegeben, und dann sind wir zurück zur Station Transmilenio gegangen. Dann erhielt ich einen Anruf, dass wohl das Foto nicht korrekt sei. Da Florentin zur Universidad musste, hieß es für mich, alleine zur Immigracion zu gehen, um ein neues Foto zu machen. Trotzdem hat alles mit einigen Missverständnissen gut geklappt. Gut, dann zurück mit dem Transmilenio nach Hause? Ganz so einfach ist es manchmal in Bogotá aber nicht. Ich musste drei oder vier Busse meiner Linie vorbei fahren lassen, da sie schlichtweg zu voll waren. Sogar Leute, die heraus wollten, hatten nicht immer Erfolg. Warten war angesagt.! 🙂

Bueno, das war es wieder einmal erstmal von mir. Mir geht es gut und ich fühle mich jetzt schon ziemlich wohl. Morgen früh geht es für mich nach Ibagué für ein Wochenende, um dort mit den anderen Freiwilligen einen Ausflug in die Wüste zu machen. Also habe ich morgen eine längere Reise vor mir, aber ich freue mich die anderen wiederzusehen.

Hasta pronto!

Euer

Leo