Eine Welt Blog

,,Un paso me voy para siempre, un paso fuerte, un paso hacia adelante …‘‘

geschrieben vor 25 Tagen von hanna

Ein Schritt und ich gehe für immer, ein kräftgier Schritt nach vorne...

Ein Schritt in dieses Jahr nach Kolumbien, ein großer und für mich sehr prägender, im August 2018.

Dann aber auch wieder ein großer Schritt im Ende Juli 2019 zurück in das Land, indem ich aufgewachsen bin. Das war fast noch ein größerer Schritt, als der ins Unbekannte.

Was wird sich wohl verändert haben in diesem Jahr meiner Abwesenheit? Wie begegne ich meinem sozialen Umfeld erneut? Wer ist noch da von diesem Umfeld und wer wird mich auch weiterhin begleiten, von wem weiß ich, dass sich entweder unsere gemeinsamen Wege schon während des Jahres getrennt haben oder in der nächsten Zeit trennen werden?

Wie geht mein Umfeld mit mir um? Bin ich nicht eigentlich jetzt jemand ganz anderes als letztes Jahr?

Der Flug war zu schnell vorbei und auf einmal war ich wieder da. Meine Eltern am Flughafen, dann die deutsche Autobahn, der fehlende Lärm Bogotás und mein kleines Dorf. Spätestens als ich dann bei meinen Großeltern am Esstisch saß, kam mir alles so vertraut und unfassbar fremd im selben Moment vor. Wieder viel Deutsch zu hören und es auch zu sprechen…

Als ich in mein Zimmer kam und alles still wurde, taten meine Ohren weh, weil ich nichts gehört habe. Verrückt ich weiß, aber so war es!

Ich bin überwältigt wie treu und stark dann doch einige Freundschaften sind und wie schön es war sich nach so langer Zeit auszutauschen und nicht nur meinen neuen Erfahrungen zu lauschen, sondern besonders zu erfahren, was denn hier alles passiert ist. Aber es gab auch Abschiede manche lauter und eindeutiger, als andere.

Schnell kam dann der Einstieg in die Uni und zwei Monate Studium liegen jetzt schon hinter mir mit vielen kleinen und großen Herausforderungen auf ganz vielen verschiedenen Ebenen.

Viele kleine, viele große Schritte nach vorne wie in dem Lied von Saho mit ihrem Lied -Mil pasos- die aber keine Kolumbianerin, sondern Französin ist. Der Text passt trotzdem.

Allerdings gehe ich auch gerne kleine Schritte wieder zurück in mein Jahr in Kolumbien. Ich darf mich vielen Bekanntschaften in meinem Jahr sehr glücklich schätzen und das tue ich auch. Eine ist direkt als Freiwillige jetzt in Aachen, was natürlich sehr sehr schön ist 😊

Mir fehlt einiges, ein Jahr ist dann doch lang genug für ein alltägliches Leben und Traditionen. Aber wenn ein Abschied nicht auch weh tun würde, dann wäre ein Wiedersehen nicht so schön!

In diesem Sinne geht mein Leben jetzt erstmal in Europa weiter, aber wohin mich mein Weg noch leiten wird, steht offen. Und besonders das gefällt mir! Die Freiheit zu haben, es selbst entscheiden zu können! Ich bin dankbar dafür und schätze dies.

Hanna

Hallo!

geschrieben vor fast 2 Jahren von julian

Willkommen in meine Geschichte in Deutschland, fange ich ein bisschen spät zu schreiben „aber ist besser spät als nie“ 1. Ich bin Cesar Julian Vasquez Bonilla, Kolumbianer und punktgenau „ Ibaguereño“,seit sechs Monate wohne ich in Aachen, als ich in Deutschland kam hin, war auf den ersten blick alles wirklich anderes Welt, Flughafen Frankfurt am Main hatte ich wirklich Angst, ich konnte nur „Hallo“ auf Deutsch sagen und meine Englisch ist noch nicht so gut aber ich hatte kein Problem, sowie jeden Freiwilligen aus Ausland gemütlich war, Vierten Juli war fast halb Sommer aber für mich nicht so heiß, Überraschung!! Eine kleines Party zu Hause, fand die ersten verschieden hier isst man viele Gemüse, später oder früher musste ich gewöhnen, ich lernte von meine zweiter Tag bis zweite Monate Deutsch in eine Intensivkurse, war Unglaublich der Multikulturalismus in diese Aula. Ich fing meine FSJ am 30.07.2017 an ,ersten klasse dachte ich alles gute sind die kleine Kinder , hier die Grundschule ist ganz anderes als Kolumbien, ich bin „normalista“2 das bedeutet dass ich zwei Jahre so wie Lehrer schon habe, ich meinte nicht über den Einbau, ich meinte jeden Kind ist autonom, die Leute sagen „tu’ es“ nicht so wie in Kolumbien „Achtung, du wirst hinfallen“. Meine erste Woche konnte ich nur alles sehen und denken, ich sagte nur „Hallo, ja, nein, bitte und etc“ zum Lehrerinnen wenn ein Kind mit mir in diese Woche sprach ich antwortete ihm „Ja“. Danach hatte ich Kurswoche, „Alsdorf“ so heiß dieses Dorf und wir waren in der Alten Bahnhof, eine Woche ohne Signal aber mit guter Leute. Züruck nach Aachen und zu Schule. Jede Woche ist besser mit Kindern und mit meinen Kollegen. Es gibt Kinderdeutsch und Deutsch, ich lerne noch aber ich glaube dass meinen wichtiger Lehrer jeden Kind ist, jeden Tag zwischen Spielen und falsche Aussprachen, von mir klar. Als Herbst war, zog ich schon immer Jacke an und auch in Herbstferien war meinen ersten Urlaub, eine Traumurlaub 9 Tage in Frankreich, mit drei ist günstig. France war jeden Tag chaotisch, sehr schön aber alle Unordnung, sorry Frankreich aber ich finde einhundertmal besser Deutschland in alle. Vorher war ich auch in Lüttich-Belgien und Maastricht-Niederlande beides nur so wie eine Stunde auf dem Weg. Ich kann sagen dass hier habe ich gute Freunde zwischen Kolumbianer und Deutscher mit ein bisschen Kolumbianer (Altes Freiwilligen in Kolumbien) leider meine Kameraden in Deutschkurse waren nur in Sommerkurse, ich schreibe noch mir viele, man kann auch sagen dass in Deutschland nicht nur Deutscher Freunde findest. Ich wusste gar nichts über Kaltes Wetter, bis in Deutschland Winter kam an, ja so ist, wir sind schon in Winter. Besonderes war hier in Aachen der Weihnachtsmarkt, und die Sitter so wie Glühwein, die zweite verschieden in Sommer und auch Herbst war alle raus, Grillen, Treffen aber schon am Ende Herbst und Winter ist alles zu hause, am 17.12 war eigentlich kein Fest aber für mich war besonderes, mein 18 Geburtstag in Monschau alle war weiß dieser Tag, ich baute mein ersten Schneemänner. Eine Woche später war Heiligenabend viele Geschenk und Familienzeit, fast gleich als Kolumbien nach eine Woche war ganz anderes Silvester, Freundzeit? Ja, war jedes man mit Freunden außer diese kleine verschieden war auch gleich mit Feuerwerk und natürlich kein Tanz aber mit Musik.

Jetzt fing ein neues Jahr an, und für mich halb hier in Deutschland und halb in Kolumbien. Ich schrieb nicht alle, nur ein kleine Ausblick über mein FSJ es ist.

Ich hatte Angst wenn ich in Kolumbien diese Entscheidung habe aber ich bin jetzt sicher dass der beste Weg war, ist kein Jahr verlieren, ist ein Jahr für denken und für mich selbst.

Entschuldigen Sie, für die Rechtschreibfehler und Danke Sehr zu Lesen mein Geschichte.

  1. Kolumbianer Ausspruch
  2. Absolvent von eine Besondere Schule in Kolumbien

Besuch vom Red aus Medellin

geschrieben vor etwa 2 Jahren von jo

Vom 15. - 18. Oktober war die Direktorin unseres Partnerprojektes Red Feminista Antimilitarista in Aachen zu Besuch. Neben einen Treffen mit dem Kindermissionswerk und einem Kurzausflug nach Köln, stand auch ein Treffen mit dem EWAK auf dem Programm.

Zusammen mit Sandra haben wir uns über aktuelle Aktivitäten ausgetauscht und gemeinsame Aktionen für die Zukunft geplant. Auch über die Besuchsreise 2018 wurde gesprochen.

Ein Musik Projekt vom Red, das Sandra uns vorgeführt hat findet ihr hier: Film

Ausflug zum Represa de Prado

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Hola!

Am vergangen Wochenende sind meine Mitfreiwilligen und ich zu einem Stausee gefahren. Das Wochenende war nämlich ein langes Wochenende. Denn das Coole hier in Kolumbien ist, dass wenn es einen Feiertag gibt, der immer auf einen Montag verschoben wird. So entsteht bei jedem Feiertag immer ein langes Wochenende. Enspannte Sache! An diesen Wochenenden wollen aber leider auch alle Kolumbianer raus aus Bogotá um zu Familien, Verwandte in den wärmeren Gebieten zu fahren oder einfach nur etwas zu reisen. Das wollten wir auch tun, sodass ich am vergangenen Samstag nach meiner Arbeit in Kennedy mich aufmachen wollte.

Aber leider ist es nicht ganz so leicht. Sehr viele Leute reisen hier in Bussen, da es in Kolumbien so gut wie keine Eisenbahn gibt. Der Plan war, erst nach Ibagué zu fahren, wo die anderen Freiwilligen schon eingetroffen waren und dann am Samstag, zum Stausee aufzubrechen. Soweit so gut. Leider war das Terminal der Busse voll mit Leuten und ich stellte mich in der Schlange eines Busunternehmens an. Leider bewegte sich diese Schlange gar nicht, da es keine freien Busse gab. Also entschied ich mich für das einzige Busunternehmen, das an einem langen Wochenende keine Schlange hatte, „Rápido Tolima“. Naja man sagt von ihnen, dass sie sehr alte Busse haben und die meisten Unfälle haben. Viele Kolumbianer vermeiden „Rapido Tolima also“. Naja, ich wollte einfach schnell in Ibague ankommen und ich habe es mehr oder weniger schnell geschafft! 😉

Für unsere Reise nach Prado hatten wir nichts geplant, also wir hatten keine Unterkunft gebucht. Bei dem ersten Hotel, wo wir ankamen, war kein einziges Zimmer mehr frei. Da standen wir da. Da die Hotels/ Unterkünfte nur mit Booten zu erreichen waren, wär das Hin und her fahren sehr aufwendig gewesen. Gott sei dank halfen uns die Leute der Rezeption und telefonierten mit einer anderen Unterkunft, die gerade ein Zimmer für uns freibekommen hatten.

Am Ende hatten wir ein großes Zimmer für uns, einen Pool, Hängematten und die Natur. Zeit zum entspannen, ein paar Kartenspiele und eine kleine Wanderung in den Bergen für eine atemberaubende Sicht auf den See:

Es war echt schön. Was nicht so schön war, war die Rückfahrt am Montag, dem festivo, von Ibagué nach Bogotá. Ich war um 17 Uhr im Terminal in Ibagué, musste zwei Stunden warten und bin dann um 19 Uhr in einem Bus de Firma „Rápido Tolima“ eingestiegen 😀 und bin erst in Bogotá um 2 Uhr nachts angekommen. Also 7 Stunden im Bus für eine Strecke, die normalerweise 3 Stunden dauert.

Die Lektion, die mir erteilt wurde, ist klar! Ich werde nicht mehr an einem Feiertag zurückkehren, weil die ganze Welt an diesem Tag nach Bogotá zurückfährt.

Aber gut bis auf dieses Erlebnis, war es ein echt cooles Wochenende.

Hasta pronto!

Leo 🙂

boda colombiana – kolumbianische Hochzeit!

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Heute nur kurz! Matthias und Tania haben am vergangenen Freitag geheiratet! Tania war auch mal Freiwillige in Aachen und hat in der Zeit Matthias kennengelernt. Und nun hat die Hochzeit hier in Kolumbien stattgefunden! Zivil beim Notar mit Unterschriften und nachher wurde ordentlich mit der ganzen Familie und Freunden, gutem Essen, Getränken und Musik gefeiert. Beim Notar durften nur 6 Leute neben dem Brautpaar in dem Trauungsraum sein + einem offiziellem Fotograf. Der war ich! Ich hatte nämlich genau an dem Tag meine neue Kamera aus Deutschland bekommen, die mir Pilar mitgebracht hatte, die gerade ihr freiwilliges soziales Jahr in Aachen beendet hatte. Also habe ich gleich ordentlich Fotos gemacht. Ich wurde dem Notar, als offizieller internationaler Fotograf aus Deutschland vorgestellt und durfte bei der Trauung beiwohnen.

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