Eine Welt Blog

Hallo!

geschrieben vor translation missing: de.datetime.distance_in_words.almost_x_years von julian

Willkommen in meine Geschichte in Deutschland, fange ich ein bisschen spät zu schreiben „aber ist besser spät als nie“ 1. Ich bin Cesar Julian Vasquez Bonilla, Kolumbianer und punktgenau „ Ibaguereño“,seit sechs Monate wohne ich in Aachen, als ich in Deutschland kam hin, war auf den ersten blick alles wirklich anderes Welt, Flughafen Frankfurt am Main hatte ich wirklich Angst, ich konnte nur „Hallo“ auf Deutsch sagen und meine Englisch ist noch nicht so gut aber ich hatte kein Problem, sowie jeden Freiwilligen aus Ausland gemütlich war, Vierten Juli war fast halb Sommer aber für mich nicht so heiß, Überraschung!! Eine kleines Party zu Hause, fand die ersten verschieden hier isst man viele Gemüse, später oder früher musste ich gewöhnen, ich lernte von meine zweiter Tag bis zweite Monate Deutsch in eine Intensivkurse, war Unglaublich der Multikulturalismus in diese Aula. Ich fing meine FSJ am 30.07.2017 an ,ersten klasse dachte ich alles gute sind die kleine Kinder , hier die Grundschule ist ganz anderes als Kolumbien, ich bin „normalista“2 das bedeutet dass ich zwei Jahre so wie Lehrer schon habe, ich meinte nicht über den Einbau, ich meinte jeden Kind ist autonom, die Leute sagen „tu’ es“ nicht so wie in Kolumbien „Achtung, du wirst hinfallen“. Meine erste Woche konnte ich nur alles sehen und denken, ich sagte nur „Hallo, ja, nein, bitte und etc“ zum Lehrerinnen wenn ein Kind mit mir in diese Woche sprach ich antwortete ihm „Ja“. Danach hatte ich Kurswoche, „Alsdorf“ so heiß dieses Dorf und wir waren in der Alten Bahnhof, eine Woche ohne Signal aber mit guter Leute. Züruck nach Aachen und zu Schule. Jede Woche ist besser mit Kindern und mit meinen Kollegen. Es gibt Kinderdeutsch und Deutsch, ich lerne noch aber ich glaube dass meinen wichtiger Lehrer jeden Kind ist, jeden Tag zwischen Spielen und falsche Aussprachen, von mir klar. Als Herbst war, zog ich schon immer Jacke an und auch in Herbstferien war meinen ersten Urlaub, eine Traumurlaub 9 Tage in Frankreich, mit drei ist günstig. France war jeden Tag chaotisch, sehr schön aber alle Unordnung, sorry Frankreich aber ich finde einhundertmal besser Deutschland in alle. Vorher war ich auch in Lüttich-Belgien und Maastricht-Niederlande beides nur so wie eine Stunde auf dem Weg. Ich kann sagen dass hier habe ich gute Freunde zwischen Kolumbianer und Deutscher mit ein bisschen Kolumbianer (Altes Freiwilligen in Kolumbien) leider meine Kameraden in Deutschkurse waren nur in Sommerkurse, ich schreibe noch mir viele, man kann auch sagen dass in Deutschland nicht nur Deutscher Freunde findest. Ich wusste gar nichts über Kaltes Wetter, bis in Deutschland Winter kam an, ja so ist, wir sind schon in Winter. Besonderes war hier in Aachen der Weihnachtsmarkt, und die Sitter so wie Glühwein, die zweite verschieden in Sommer und auch Herbst war alle raus, Grillen, Treffen aber schon am Ende Herbst und Winter ist alles zu hause, am 17.12 war eigentlich kein Fest aber für mich war besonderes, mein 18 Geburtstag in Monschau alle war weiß dieser Tag, ich baute mein ersten Schneemänner. Eine Woche später war Heiligenabend viele Geschenk und Familienzeit, fast gleich als Kolumbien nach eine Woche war ganz anderes Silvester, Freundzeit? Ja, war jedes man mit Freunden außer diese kleine verschieden war auch gleich mit Feuerwerk und natürlich kein Tanz aber mit Musik.

Jetzt fing ein neues Jahr an, und für mich halb hier in Deutschland und halb in Kolumbien. Ich schrieb nicht alle, nur ein kleine Ausblick über mein FSJ es ist.

Ich hatte Angst wenn ich in Kolumbien diese Entscheidung habe aber ich bin jetzt sicher dass der beste Weg war, ist kein Jahr verlieren, ist ein Jahr für denken und für mich selbst.

Entschuldigen Sie, für die Rechtschreibfehler und Danke Sehr zu Lesen mein Geschichte.

  1. Kolumbianer Ausspruch
  2. Absolvent von eine Besondere Schule in Kolumbien

Besuch vom Red aus Medellin

geschrieben vor translation missing: de.datetime.distance_in_words.almost_x_years von jo

Vom 15. - 18. Oktober war die Direktorin unseres Partnerprojektes Red Feminista Antimilitarista in Aachen zu Besuch. Neben einen Treffen mit dem Kindermissionswerk und einem Kurzausflug nach Köln, stand auch ein Treffen mit dem EWAK auf dem Programm.

Zusammen mit Sandra haben wir uns über aktuelle Aktivitäten ausgetauscht und gemeinsame Aktionen für die Zukunft geplant. Auch über die Besuchsreise 2018 wurde gesprochen.

Ein Musik Projekt vom Red, das Sandra uns vorgeführt hat findet ihr hier: Film

Ausflug zum Represa de Prado

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Hola!

Am vergangen Wochenende sind meine Mitfreiwilligen und ich zu einem Stausee gefahren. Das Wochenende war nämlich ein langes Wochenende. Denn das Coole hier in Kolumbien ist, dass wenn es einen Feiertag gibt, der immer auf einen Montag verschoben wird. So entsteht bei jedem Feiertag immer ein langes Wochenende. Enspannte Sache! An diesen Wochenenden wollen aber leider auch alle Kolumbianer raus aus Bogotá um zu Familien, Verwandte in den wärmeren Gebieten zu fahren oder einfach nur etwas zu reisen. Das wollten wir auch tun, sodass ich am vergangenen Samstag nach meiner Arbeit in Kennedy mich aufmachen wollte.

Aber leider ist es nicht ganz so leicht. Sehr viele Leute reisen hier in Bussen, da es in Kolumbien so gut wie keine Eisenbahn gibt. Der Plan war, erst nach Ibagué zu fahren, wo die anderen Freiwilligen schon eingetroffen waren und dann am Samstag, zum Stausee aufzubrechen. Soweit so gut. Leider war das Terminal der Busse voll mit Leuten und ich stellte mich in der Schlange eines Busunternehmens an. Leider bewegte sich diese Schlange gar nicht, da es keine freien Busse gab. Also entschied ich mich für das einzige Busunternehmen, das an einem langen Wochenende keine Schlange hatte, „Rápido Tolima“. Naja man sagt von ihnen, dass sie sehr alte Busse haben und die meisten Unfälle haben. Viele Kolumbianer vermeiden „Rapido Tolima also“. Naja, ich wollte einfach schnell in Ibague ankommen und ich habe es mehr oder weniger schnell geschafft! 😉

Für unsere Reise nach Prado hatten wir nichts geplant, also wir hatten keine Unterkunft gebucht. Bei dem ersten Hotel, wo wir ankamen, war kein einziges Zimmer mehr frei. Da standen wir da. Da die Hotels/ Unterkünfte nur mit Booten zu erreichen waren, wär das Hin und her fahren sehr aufwendig gewesen. Gott sei dank halfen uns die Leute der Rezeption und telefonierten mit einer anderen Unterkunft, die gerade ein Zimmer für uns freibekommen hatten.

Am Ende hatten wir ein großes Zimmer für uns, einen Pool, Hängematten und die Natur. Zeit zum entspannen, ein paar Kartenspiele und eine kleine Wanderung in den Bergen für eine atemberaubende Sicht auf den See:

Es war echt schön. Was nicht so schön war, war die Rückfahrt am Montag, dem festivo, von Ibagué nach Bogotá. Ich war um 17 Uhr im Terminal in Ibagué, musste zwei Stunden warten und bin dann um 19 Uhr in einem Bus de Firma „Rápido Tolima“ eingestiegen 😀 und bin erst in Bogotá um 2 Uhr nachts angekommen. Also 7 Stunden im Bus für eine Strecke, die normalerweise 3 Stunden dauert.

Die Lektion, die mir erteilt wurde, ist klar! Ich werde nicht mehr an einem Feiertag zurückkehren, weil die ganze Welt an diesem Tag nach Bogotá zurückfährt.

Aber gut bis auf dieses Erlebnis, war es ein echt cooles Wochenende.

Hasta pronto!

Leo 🙂

boda colombiana – kolumbianische Hochzeit!

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Heute nur kurz! Matthias und Tania haben am vergangenen Freitag geheiratet! Tania war auch mal Freiwillige in Aachen und hat in der Zeit Matthias kennengelernt. Und nun hat die Hochzeit hier in Kolumbien stattgefunden! Zivil beim Notar mit Unterschriften und nachher wurde ordentlich mit der ganzen Familie und Freunden, gutem Essen, Getränken und Musik gefeiert. Beim Notar durften nur 6 Leute neben dem Brautpaar in dem Trauungsraum sein + einem offiziellem Fotograf. Der war ich! Ich hatte nämlich genau an dem Tag meine neue Kamera aus Deutschland bekommen, die mir Pilar mitgebracht hatte, die gerade ihr freiwilliges soziales Jahr in Aachen beendet hatte. Also habe ich gleich ordentlich Fotos gemacht. Ich wurde dem Notar, als offizieller internationaler Fotograf aus Deutschland vorgestellt und durfte bei der Trauung beiwohnen.

Wie ist es hier so?

geschrieben vor etwa 2 Jahren von leonhard

Hola, que tal?

Ja in dieser Stadt da oben lebe ich!

Ich meld mich mal wieder, denn ich schulde euch noch den schon versprochenen Blogeintrag über mein Leben hier, die Arbeit und meine generelle Situation in Bogotá. Da ich viele Fragen bekommen habe, wie ist es da so? Wie sind die Leute? Was mache ich? Wie ist Sicherheitssituation in Bogotá etc., möchte ich euch heute meine Sicht zeigen.

In dem ersten halben Jahr werde ich mit Mario, einem Sohn meiner Chefin, zusammenwohnen. Wir wohnen relativ zentral in Palermo. Die Wohnung bietet alles, was man braucht außer eine Waschmaschine:D. Aber dafür habe ich schon eine Lösung gefunden und wasche jetzt meine Wäsche bei Mario’s Bruder Manuel, der direkt um die Ecke wohnt. Die Wohnung ist aber echt cool. Wo wir bei Distanzen und Nähe sind, es ist ein wirklicher Segen, wenn man nah beinander wohnt, denn die Distanzen sind unglaublich in Bogotá. Es ist halt einfach eine riesengroße Stadt. Zu meiner Arbeit in Kennedy, einem Stadtviertel von Bogotá mit mehr als 2 Millionen Einwohnern, brauche ich mehr als eine Stunde, nach Ciudad Bolivar 1 Stunde 30.

Palermo ist ein sichereres Viertel in Bogotá und liegt nicht weit entfernt vom Stadtzentrum. Das ist ziemlich praktisch, denn unser Büro von meiner Organisation liegt im Stadtzentrum, wo wir von Dienstag bis Freitag die Workshops vorbereiten. In Moment habe ich noch Sprachunterricht mit Florentin, der meistens auch im Oficina stattfindet. Dessen Freundin hat vor kurzem ein vegetarisch peruanisches Restaurant eröffnet, wo man für umgerechnet vier Euro ein ausgezeichnetes Menu mit Getränk und Nachtisch bekommt. Da gehe ich gerne mal hin. Generell ist Essen gehen hier viel öfter an der Tagesordnung als in Deutschland. Einige Kolumbianer sagen, dass man für den Preis für eine Mahlzeit, nicht kochen könnte. Vielleicht ist es auch Bequemlichkeit oder einfach zu wenig Zeit. Wenn man in Deutschland vielleicht dann zu Tiefkühlprodukten wie Tiefkühlpizza greift, geht man in Kolumbien einfach essen. Tiefkühlprodukte gibt es viel weniger und werden auch eigentlich nicht benutzt. Das Gute ist dabei aber, dass man günstig und gut essen kann. Das Essen ist hier generell sehr fleischlastig, aber ich versuche nicht so oft Fleisch zu essen. Ansonsten ist das Essen hier überwiegend lecker, viel mit Reis und Fleisch. Aber hier in Bogotá gibt es sehr viele Alternativen, sodass man sich auch locker vegetarisch ernähren könnte. Zahlreiche Früchte, von denen ich vorher noch nie gehört habe. Sie isst man aber eher nicht so, sondern sie werden meistens in Jugos verarbeitet, die aber super lecker sind und die man bei mir um die Ecke frisch und günstig kaufen kann.

Zu Bogotá:

Ja, Bogotá ist eine Großstadt mit mehr als 8 Millioneneinwohnern und bringt viel Verkehr mit sich und auch Stau. Die Luft an den Hauptstraßen möchte man eigentlich auch nicht so gern einatmen. Das hat mir am Anfang auch nicht so gefallen beziehungsweise gefällt mir natürlich immer noch nicht. Aber ich habe Bogotá jetzt schon zu mögen gelernt. Denn Bogotá beherbergt eine ungemeine Vielfalt von Menschen und von Möglichkeiten, Aktivitäten zu mache,n und auch Grünflächen, die Erholung versprechen. Ich hatte ja schonmal in einem meiner Artikel, den Campus von der Universität Nacional angesprochen. Dieser bietet Grünflächen und kostenlose Kurse zu Yoga etc. an. Dann wär da noch der große Park Simon Bolivar mit einem See, botanische Garten. Es gibt ein großes Feuchtgebiet, das zu Bogotá gehört. Da Bogotá im Osten durch die Berge begrenzt ist, die Naturgeschutzgebiet sind, gibt es auch da die Möglichkeit sich mal zu erholen, Fahrrad zu fahren oder den Monserrate zu besteigen.

Letzte Woche Mittwoch war mein Geburtstag. Dafür kamen Pia, Amelie und Henrik nach Bogotá und wir hatten ein kleines Fest, inclusive deutschem Apfelkuchen, einem neuen Sandwichtoaster 😀 und einer abschließender Fiesta in einem Club von Bogotá mit vielen Leuten, aus meiner Organisation, die Geschwister von Mario, Nelly, meiner Chefin… Es war mega cool. Die zwei Tage darauf habe ich mit den Frewilligen viel unternommen. Aber das wird jetzt viel zu viel, alles zu erzählen. Ich lasse lieber Bilder sprechen:

Dann war ich noch mit Florentin im Páramo, einer Vegetation in den Tropen, direkt hinter den Bergen von Bogotá, etwa eine halbe Stunde mit dem Bus. Während der 6 stündigen Wanderung sind wir keinem einzigen Menschen begegnet. Ich habe es genossen! Seht, faszinierend! Das Wasser hier ist wirklich sauber. Ich habe es probiert und es war wirklich schön frisch und gut.

Nochmal zu Bogotá:

Ich fühle mich ziemlich sicher in Bogotá. Auch wenn man in den öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Stadt auf seine Sachen achten muss, was sich zu anderen Großstädten auch nicht unterscheidet. Nachts muss sollte man doch aber immer die Augen aufhalten und die Leute beobachten, und je nachdem seinen Weg ändern, um nicht ausgeraubt zu werden. Ein Taxi zu nehmen, wird hier aber immer empfohlen. Taxi fahren ist hier im Vergleich zu Deutschland extrem billig. Bisher ist mir aber noch nichts passiert und war bisher noch nie in einer brenzligen Situation. Ich bin auch schon einmal nachts um ein Uhr 20 Minuten alleine nach Hause gelaufen. Da war mir schon ein bisschen mulmig, aber es war alles cool. Das nur mal, damit ihr ein kleinen Eindruck bekommt. Das hängt hier aber sehr stark vom Viertel ab. Ich wohne in einem sicheren Viertel. Aber die Unterschiede in Bogotá von Arm und Reich sind sehr groß. Die Wohlhabenden leben fast wie Europäer, mit eigenem Auto etc.. Doch ist der Unterschied zu den Armen sehr groß. Oft nur wenige Meter weiter herrscht starke Armut. Es gibt Viertel, wo mir gesagt wurde, dass ich da nicht hingehen soll. Es gibt auch viele Leute, die sehr hart arbeiten, aber fast kein Auskommen haben. Es soll auch über 10000 Obdachlose in Bogotá geben, was eine enorm große Zahl ist. Ihnen begegnet man auch oft im Alltag. In der Regel aber sehr friedlich.

Die Menschen hier sind aber unglaublich und nett und wirklich offener als in Deutschland. Apropro Menschen, wie lerne ich eigentlich Freunde und neue Leute kennen? Zum Beispiel im Event Dame tu lengua, was so viel heißt wie: „Gib mir deine Sprache“ Das ist ein cooles Event, wo man mit vielen Leuten aus verschiedenen Ländern ins Gespräch kommt und meistens in einer Fiesta endet, aber auch Salsa Kurse, Kochkurse etc.. Ich habe schon einige Kolumbianer kennengelernt, die Deutsch lernen wollen. Das ist für den Anfang eine gute Gemeinsamkeit, dass wir beide eine fremde Sprache erlernen wollen. So ergeben sich Kontakte. Richtig coole Sache!

Zu guter Letzt: Meine Arbeit

Meine zwei Arbeitsorte sind Kennedy und Ciudad Bolivar, zwei Stadtviertel in Bogotá. Von Dienstag bis Freitag bereiten wir Workshops vor, die wir immer Samstag mit den Kindern machen. Aktuelle Themen, die wir gemacht haben sind Energie, Wasser, Kontamination, Biodiversität, Umweltbewusstsein etc.. Dabei unterstütze ich, gestalte Ideen mit, führe Experimente mit den Kindern durch. Den genauen Plan meiner Arbeit haben wir noch nicht ausgearbeitet, aber ich denke, dass ich in Zukunft mit dem Englisch Unterricht beginne.

So, jetzt ist es geschafft. Es ist länger als erwartet geworden. Aber danke für euer Interesse. Jetzt hört ihr erst mal eine ganze Weile nichts mehr von mir! 😀

Nein, mal sehen 😉

Que te vaya bien! Man sieht sich! Macht´s gut! Hasta Pronto!